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Gefahrgut · See, Luft, Lager

Gefahrgut importieren – mit Gefahrgutbeauftragten im Haus.

Chemie, Technik, alles mit UN-Nummer: Wir prüfen Ihre Gefahrgutdokumente, bevor der Container fährt, verzollen selbst und organisieren Transport und Lagerung bei spezialisierten Partnern. Compliance-sicher, planbar – und mit einem Ansprechpartner, der die Vorschriften kennt.

  • Inhouse-Gefahrgutbeauftragte
  • IMO-Ladungen See & Luft
  • Dokumentenprüfung vorab
  • AEO-zertifiziert
Gefahrgutcontainer mit Kennzeichnung
Leistungen Gefahrgut

Vom Dokument bis zum Lager – regelkonform an jeder Stelle.

Bei Gefahrgut entscheidet sich im Vorfeld, ob die Sendung reibungslos läuft: Stimmen UN-Nummer, Gefahrgutdokument und Frachtpapiere überein? Ist die Kapazität bei Reederei oder Airline gesichert? Genau das klären wir, bevor der erste Container bewegt wird.

  • 01
    Gefahrgutbeauftragte im Haus
    Keine externe Beratung, die erst eingeflogen werden muss: Unsere Beauftragten sitzen in der Zollabteilung und prüfen jede Gefahrgutsendung direkt.
  • 02
    Dokumentenprüfung vorab
    UN-Nummer, Gefahrgutdokument (DGD), Bill of Lading und Zolltarif gleichen wir ab. Weicht etwas ab, klären wir es mit dem Lieferanten – nicht erst im Hafen.
  • 03
    IMO-Ladungen per See und Luft
    Standardcontainer, Tankcontainer, Luftfracht für zeitkritische Gefahrgüter – mit Partnern, die solche Ladungen seit Jahren fahren und fliegen.
  • 04
    Verzollung aus eigener Hand
    Gefahrgut verzollen wir wie alles andere selbst – inklusive der Zollbeschau, falls sie kommt, und der Probenentnahme bei flüssigen Gütern.
  • 05
    Lagerung bei Spezialpartnern
    Gefahrguttanks, Vollcontainer, palettierte Ware: sichere Einlagerung an zugelassenen Partnerstandorten, bis Sie abrufen.
  • 06
    Transport bis zum Empfänger
    Nachlauf mit Gefahrgut-erfahrenen Transportpartnern, feste Anlieferzeiten, klare Preise – door to door.
Gefahrgutkennzeichnung an einem Container

Gut zu wissen: Bei Gefahrgut fragen wir zuerst die Schiffs- oder Flugkapazität für genau Ihr Gut an – ein Angebot dauert deshalb etwas länger als bei Standardware. Dafür steht es dann auch.

Häufige Fragen zu Gefahrgut

Was Sie vor dem ersten Gefahrgut-Import wissen sollten.

Klare Antworten statt Kleingedrucktes. Wenn Ihre Frage fehlt: Schreiben Sie uns – Sie bekommen eine Antwort von einem Menschen, nicht von einem Ticketsystem.

Die meisten. Klasse 2 (Gase, z. B. Haarspray, Kohlensäure, Chlor), Klasse 3 (entzündbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Ethanol), Klasse 4.1 (z. B. Streichhölzer), Klasse 6.1 (Giftstoffe wie Pestizide, nicht in Kombination mit Lebensmitteln) und Klasse 9 (u. a. Lithium-Ionen-Akkus) fahren wir regelmäßig. Klasse 5 (Oxidatoren, Peroxide) und Klasse 8 (Säuren und Laugen – nie zusammen im Container) prüfen wir im Einzelfall. Nicht im Programm: Klasse 1 (explosive Stoffe), 4.2 und 4.3 (selbstentzündliche und wasserreaktive Stoffe), 6.2 (ansteckungsgefährliche Stoffe) und Klasse 7 (radioaktive Stoffe). Ob eine konkrete Ladung auf einer Route fahren kann, klären wir vorab mit Reederei oder Airline.
Oft nicht. Viele Lieferanten in Asien deklarieren Batterien oder batteriebetriebene Geräte als normale Ware. In Deutschland gelten sie je nach Leistung, Bauart und Verpackung aber als Gefahrgut der Klasse 9. Kommt ein falsch deklarierter Container bei einer Kontrolle der Wasserschutzpolizei auf – zahlt der Importeur die Strafe, nicht der Lieferant. Deshalb prüfen unsere Gefahrgutbeauftragten vorab, wie Ihre Ware einzustufen ist.
Unsere Gefahrgutbeauftragten prüfen Klassifizierung, UN-Nummern, Verpackung, Kennzeichnung und Dokumente, bevor die Ware unterwegs ist – und beraten Sie, wenn Sie zum ersten Mal Gefahrgut importieren. Sie sitzen bei uns im Haus, nicht bei einem externen Dienstleister.
Neben den üblichen Frachtpapieren das Sicherheitsdatenblatt (SDS), die Gefahrgut-Erklärung des Versenders (DGD) und je nach Verkehrsträger die IMO- oder IATA-konforme Deklaration. Fehlt etwas, bleibt der Container stehen – deshalb prüfen wir die Unterlagen, bevor die Ware verladen wird.
Das Angebot dauert etwas länger, weil wir zuerst die Kapazität für genau dieses Gut bei Reederei oder Airline anfragen müssen. Der Transport selbst läuft in der Regel in normalen Laufzeiten – vorausgesetzt, Dokumente und Kennzeichnung stimmen.
Ja, über zugelassene Partnerlager, die für die jeweilige Gefahrgutklasse genehmigt sind – auch für Tankcontainer und IBC. Unverzollte Ware kann dort bis zum Abruf liegen und wird erst bei Entnahme verzollt.
Die Zollanmeldung selbst ist nicht teurer als bei normaler Ware. Zusätzlicher Aufwand entsteht nur, wenn Prüfungen oder Beschau anfallen – das rechnen wir transparent nach Aufwand ab, ohne Prozente auf den Warenwert.
Nächster Schritt

Schicken Sie uns UN-Nummer, Menge und Ziel – wir prüfen Kapazität und Dokumente.

Je früher wir Ihre Gefahrgutsendung sehen, desto reibungsloser läuft sie. Antwort von unseren Gefahrgutbeauftragten – persönlich, nicht über eine Hotline.